Meine Reise durch Neuseeland in sechs Wochen – Entdecken der Südinsel

Nach einer 3 ½ stündigen Überfahrt erreichten wir die Südinsel Neuseelands. Schon von Weitem erkannten wir die bergige Landschaft und als wir in den Fjord nach Picton ein bogen, wurde es landschaftlich noch schöner! Wir erreichten Picton gegen Abend und suchten uns direkt einen Campingplatz vor Ort. Am nächsten Morgen fuhren wir in Richtung Marlborough Sound und stoppten an einem Lookout. Dann wanderten wir rund 10km auf dem Queen Charlotte Track, bei dem es sich insgesamt um eine Mehrtageswanderung handelte. Wir genossen sehr die Landschaft, die sich schon jetzt als total anders als auf der Nordinsel herausstellte. Wir übernachteten an diesem Abend auf einem self-contained Platz in Rai Valley.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf in Richtung Abel Tasman Nationalpark. Genauer gesagt fuhren wir über Nelson zum Kaiteriteri Beach in der Tasman Bay. Dies war ein paradiesisch schöner Strand. Leider war es etwas zu kalt um schwimmen zu gehen, aber wir genossen die Auszeit am Strand sehr und erkundeten gleich mehrere umliegende Strände. Am Abend übernachteten wir in Motueka (natürlich self-contained). Von dort aus fuhren wir am nächsten Tag nun wirklich in Richtung Abel Tasman Nationalpark. Wir fuhren nach Marahau und starteten von dort aus mit einem Tourguide unsere Kajaktour. Wir sahen Seehunde ganz aus der Nähe, viele Vögel und stoppten an besonders schönen Stränden – es hatte sich also echt gelohnt! Gegen Ende zog ein Sturm auf, sodass wir unsere Armkraft unter Beweis stellen konnten.. Es war eine tolle Tour, auf der wir die ein oder andere Geschichte der Mauri erzählt bekammen. Im Anschluss an unsere Tour durften wir wieder eine heiße Dusche genießen. Dann machten wir uns wieder auf den Weg, besichtigten noch den Split Apple und fanden einen self-contained Platz in der Nähe von Upper Takaka, auf dem wir gerne übernachteten.

In dieser Nacht tobte ein Sturm, sodass wir nicht allzu gut schliefen… Auch am nächsten Tag war es noch recht windig, vor allem am Cape Farewell! Vermutlich ist es dort jedoch immer windig! Wir machten mehrere lange Spaziergänge am Cape Farewell, Farewell Spit und am Wharariki Beach. Dann hatten wir irgendwann genug von Wind und Kälte und setzen uns wieder in Auto. Nach einer Mittagspause hielten wir an den Te Waikoropupū Springs, die einfach nur wunderschön sind! Dann machten wr einen Abstecher zur Wainui Bay. Dort sahen wir unser erstes “Achtung Pinguine” Schild. Wir übernachteten an diesem Abend erneut in Motueka.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Westport. Auf dem Weg dahin stoppten wir an den Nelson Lakes, dem Lake Rotoiti und dem Lake Rotoroa. Beide sind wunderschön in der Natur gelegen und ein toller Stop für eine Mittagspause. Später hielten wir noch am Cape Foulwind und der Tauranga Bay, wo wir erneut Seehunde sahen! Wir fanden einene tollen self-contained Platz direkt am Strand in Westport, wo wir gerne übernachteten. Am nächsten Morgen folgten wir dem Highway weiter in Richtung Süden. Dabei kamen wir an den Pancake Rocks vorbei, die eine echte Attraktion waren! Man muss sich hier eine Felsformation vorstellen, die einfach nach gestapelten Pancakes aussieht. Zudem fanden wir dort noch ein riesiges Blowhole vor. Wir machten also einen Spaziergang und setzen uns dann wieder ins Auto. Dann fuhren wir durch Hokitika und machten einen Abstecher zur Hokitika Gorge, der sich wirklich lohnte! Dort fanden wir eine Swingbridge über dem Hokitika River, der durch die wunderschöne Schlucht fließt. Das Farbenspiel war einfach atemberaubend schön! Abschließend übernachteten wir auf einem ganz tollen Campingplatz in Hokitika, wo wir nicht nur unsere Wäsche wuschen sondern auch ein paar Deutsche kennen lernten (in den nächsten Tagen sollten wir uns öfter über den Weg laufen).

Von nun an hatten wir das Meer zu unserer rechten und die Berge zu unserer linken Seite. Die Landschaft wurde immer bergiger und wir sahen viele mit Schnee bedeckte Bergspitzen. Nun war es nicht mehr weit zu den Gletschern. Wir stoppten schon vorher bereits viele Male um die atemberaubend schöne Natur einzufangen, denn wir hatten nun tolles Wetter! Zunächst fuhren wir nach Okarito und machten dort eine Wanderung, die uns zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Gletscher führte. Wir hatten eine tolle Sicht! Außerdem sahen wir dort einen Kea, den landestypischen und so ziemlich einzigen alpinen Papagei in freier Wildbahn! Dann machten wir uns wieder auf und betrachteten den Franz Josef Gletscher, nach ebenfalls einer kleinen Wanderung, aus nächster Nähe! Es ist schon beeindruckend wie schön die Natur ist! Gleichzeitig ist es beängstigend wie schnell dieser Gletscher dahin schmilzt… Wir sahen Bilder aus den Jahren 2008 und 2012, wo er noch um einiges größer war!

Wir wanderten zurück durch das Gletscher Tal und fuhren an des Gillespies Beach, wo wir sowohl eine tolle Aussicht auf die Berge hatten als auch direkt am Meer den Sonnenuntergang sehen konnten. Wir übernachteten dort und standen am nächsten Morgen früh auf um die Spiegelung der Berge im Lake Matheson zu betrachten, der für seine perfekte Reflexion der Landschaft am frühen Morgen oder am Abend bekannt ist! Wir waren gerade noch rechtzeitig bevor uns die Sonne einen Strich durch die Rechnung machen konnte – zum Glück! Denn dieser Anblick war wiedereinmal atemberaubend schön! Anschließend stärkten wir uns vor Ort mit einem Frühstück, das wir uns extra eingepackt hatten. Es gibt vermutlich keinen besseren Ort für ein Frühstück! Anschließend sahen wir uns den Fox Gletscher an, der ebenfalls gigantisch, aber vielleicht nicht ganz so schön wie der Franz Josef Gletscher war. Dann fuhren wir weiter Richtung Süden.

Wir kamen in den Mt. Aspring Nationalpark, der einfach durch seine Landschaft unfassbar schön ist. Hier stoppten wir mehrere Male um einige Attraktionen entlang des Highways zu erkunden. So sahen wir den Thunder Waterfall und machten den Blue Pools Track, der sich zu einer weiteren wahren Attraktion entpuppte. Die Blue Pools bzw. das glasklare einkalte Wasser bildet einfach einen wunderschönen farblichen Kontrast mit der umliegenden Natur! Es ist dort wunderschön still und die Wanderung führt gleich über zwei Hängebrücken. Dann setzen wir uns wieder ins Auto und die Landschaft blieb atemberaubend. Wir erreichten den Lake Hawea und entschieden uns dort zu übernachten, direkt am See mit tollem Blick auf die Berge, inmitten der Natur!

Am nächsten Morgen machten wir uns auf nach Wanaka und bewunderten dort den sog. “Lone Tree of Lake Wanaka”. Es handelt sich um einen einzelnen Baum inmitten eines Sees mit einem tollen Hintergrund – ein perfektes Foto und ein abolutes Naturwunder und Highlight! Aber auch das kleine Städtchen Wanaka hat seinen Charme. Wir machten einen netten Spaziergang und konnten mit Hilfe des Visitor Centres unsere nächsten Tage ein wenig mehr planen. Eigentlich hatten wir uns an dem Tag vorgestellt, den Roys Peak zu besteigen. Leider war der Track aber noch geschlossen. Uns wurde aber eine vergleichbare Wanderung vorgeschlagen, die wir gerne stattdessen machten.

Wir machten uns also auf den Weg zum Isthmus Peak und starteten unsere Wanderung am späten Vormittag. Wir hatten tolles Wetter und es wurde ziemlich schnell ziemlich heiß. Das hatten wir deutlich unterschätzt! Zudem war der Weg sehr (!!) steil. Dafür hatten wir aber auch ziemlich schnell eine wahnsinnige Aussicht! Schließlich schafften wir es doch oben anzukommen. Wir waren auf 1385 Höhenmetern und direkt am Gipfelkreuz! Wir hatten eine atemberaubende Aussicht!! Natürlich machten wir hier erstmal eine längere Pause und genossen die Aussicht bevor wir uns an den Abstieg machten.

Als wir unten ankamen, fühlen wir uns sehr nach einer Dusche. Da keine vor Ort war, sprangen wir in den Lake Hawea, der zwar ziemlich kalt, aber eine gute Erfrischung war! Wir übernachteten an diesem Abend also erneut am See mit tollem Blick auf die Berge. Am nächsten Morgen konnten wir die 16km steile Wanderung deutlich spüren und beschlossen einen ruhigen Tag einzulegen. Wir fuhren bei bestem Wetter (mit Muskelkater) nach Queenstown. Es handelt sich um eine wundervolle Stadt, vermutlich die attraktivste auf der Südinsel. Wir machten einen Stadtbummel, genossen den Blick auf den See und schrieben die ein oder andere Postkarte. Außerdem hatte man uns empfohlen hier Burger essen zu gehen – das taten wir doch gerne! Wir entschieden uns für den Devilburger-Laden und bereuten es nicht! Anschließend gönnten wir uns sogar noch ein Eis! Wir hatten wirklich einen tollen Tag in Queenstown, auch wenn wir vielleicht nicht so aktiv aufgrund unseres Muskelkaters waren. Abends fuhren wir nach Lumsden, einem sehr reisefreundlichem kleinem Ort mit einem self-contained Übernachtungsplatz.

Dann stand am nächsten Tag wieder etwas Fahrerei auf dem Plan. Wir machten uns auf in Richtung Lake Gunn und stoppten dabei noch kurz in Te Anau, wo wir ein Wasserflugzeug zu sehen bekamen. Dann erreichten wir unser Ziel und machten einen kleinen Spaziergang am Lake Gunn. Dort übernachteten wir abends auch und nutzten auch endlich mal unsere Solardusche, die sich als sehr gut herausstellte. Am nächsten Morgen standen wir früh auf und waren auch etwas aufgeregt, denn schließlich wollten wir nun endlich den Milford Sound sehen. In Wanaka hatten wir eine Tour gebucht, die Kajaking und eine Bootsfahrt umfasste. Dies erschien uns als die perfekte Kombination und das sollte sich später bewahrheiten. Wir machten uns also fertig für unsere Kajaktour und waren dabei eine niedliche Gruppe von insgesamt nur 8 Personen (vier Amerikaner, vier Deutsche – uns eingeschlossen). Wir hatten tolles Wetter und besonders ruhiges Wasser. Noch waren wenige Touristen da und wir hatten den Milford Sound fast ganz für uns allein. Es war einfach beeindruckend und es fehlen mir gerade ein bisschen die Worte es zu beschreiben. Wir fuhren ganz nah mit dem Kajak an einen Wasserfall, die Bowen Falls, und bestaunten auch hier die Höhe des Wasserfalls. Gerade die Dimensionen des Milford Sounds machen alles so besonders. Ein richtiges Highlight waren für uns die Robben und Delfine, die direkt vor unserem Kajak auftauchten bzw. die wir ganz aus der Nähe sehen konnten – einfach unbeschreiblich! Dann neigte sich die Kajaktour langsam dem Ende zu und wir machten uns wieder zurück auf den Weg an Land. Dann wurden wir zu unserem Boot gebracht und nur nach weniger Zeit startete schon unsere Tour, bei der wir auch ein Lunchpaket bekamen. Vom Boot aus wirkte alles noch einmal ganz anders! Wir fuhren diesmal auch viel weiter raus und sahen sogar Pinguine!! Und ebenfalls wieder Delfine und Robben! Es war einfach der Wahnsinn – und die Sonne schien, was wie uns gesagt wurde hier nur wenige Tage im Jahr vorkäme! Wir konnten unser Glück kaum fassen und genossen es in vollen Zügen!

Nach diesem atemberaubenden und einfach nur wunderschönem Erlebnis machten wir uns voller Glücksgefühle wieder auf den Weg nach Lumsden, um dort erneut zu übernachten. Am nächsten Tag wollten wir weiter in den Süden fahren. Es war nun etwas regnerisch und kalt und uns wurde noch einmal bewusst, welch ein Glück wir am vergangenen Tag gehabt hatten und das dies nun nicht zu toppen sei. Dennoch ging unsere Reise ja weiter… Wir fuhren durch Invercargill zum Waipapa Point, wo wir nicht nur einen Leuchtturm, sondern auch Robben bei unserem Spaziergang entdeckten. Dann erkundeten wir an die Curio Bay und den Fossil Forest. Nach dem Mittag hielten wir dann noch an den wunderschönen Purakaunui Falls und sahen uns ebenfalls die Horseshoe Falls an. An diesem Tag übernachteten wir auf einem Campingplatz in Pounawea. Am nächsten Morgen fuhren wir von dort zum Nugget Point, einer interessanten Felsformation, die landschaftlich sehr schön gelegen und nahe eines Leuchtturms ist. Hier hatten wir bestes Wetter und konnten die Robben beim schwimmen beobachten. In der Nähe sahen wir sogar nochmal einen Pinguin!

Anschließend stoppten wir an diesem Tag noch an der Otago Peninsula und dem Allan’s Beach, der sich als ein besonders schöner Strand heraus stellte. In Dunedin erkundeten wir die Baldwin Street – die angeblich steilste Straße der Welt. Wir übernachteten an diesem Abend in Warrington auf einem self-contained Platz.

Am nächsten Morgen folgten wir dem Highway Richtung Norden. Wir fuhren zur Pinguin- und Robbenkolonie nördlich von Palmerston und zur Pinguinkolonie in Omaru. Leider sahen wir jedoch keine Pinguine an diesem Tag. Dafür sahen wir nahe des Highways wieder eine interessante Rockformation, die Moeraki Boulders, die einfach wie Eiskugeln im Sand stecken. Außerdem stießen wir in Omaru auf das Victorian Festival, welches eine uns in eine andere Zeit versetzte und eine angenehme Abwechsung bot. An diesem Abend fuhren noch bis Omarama und übernachteten self-contained an der Ahuriri Bridge in mitten wunderschöner Lupien! Es war einfach traumhaft!!

Als wir uns am nächsten Morgen auf zum Mt. Cook, dem höchsten Berg Neuseelands machten, freuten wir uns schon richtig auf die Wanderung. Wir hatten einfach geniales Wetter. Zunächst wanderten wir zum Tasman Glacier Viewpoint und den Blue Lakes. So etwas schönes hatten wir garnicht erwartet! Es war einfach atemberaubend schön! Die Bilder sprechen für sich…

Und es sollte noch schöner werden als wir uns auf den Hooker Valley Track zum Mt. Cook begaben. Wir wanderten wieder über zwei Hängebrücken und genossen die wunderschöne Natur sehr! Und dann konnten wir den Mt. Cook bewundern und fanden auch hier wieder Gletscherwasser und kleinere Eisbrocken vor. Es war einfach unglaublich!

Abends übernachteten wir am Lake Pukaki mit einem tollen Blick auf den Mt. Cook in der Ferne. Viel schöner konnte es nun einfach nicht mehr werden! Wir waren voller Glücksgefühle, vor allem nach dem Milford Sound und nun dieser schönen Landschaft. Doch Neuseeland überrachte uns am nächsten Tag erneut. Wir fuhren zum Lake Tekapo, der bei bestem Wetter eine tolle Kulisse mit den mit Schnee bedeckten Bergen im Hintergrund bietet. Es war einfach nur unglaublich schön, sodass wir dort gerne den halben Tag verbrachten.

Wir sahen uns auch die Church of the Shepherd, eine wundervolle kleine niedliche Kapelle/ Kirche an. Sie ist von Lupien umgeben und einfach nur einzigartig und wunderschön gelegen. Es ist vermutlich der schönste Ort, an dem solch eine kleine Kapelle gelegen sein kann. Später fuhren wir an den Lake Opuhu und übernachteten dort self-contained. Wir waren einfach nur total glücklich, was wir alles bisher in Neuseeland erlebt hatten. Es hatte weit unsere Vorstellungen übertroffen. Am nächsten Morgen bewunderten wir die tolle Kulisse um den Lake Opuhu, die abends noch mit Wolken verhangen war. Dann machten wir uns auf die Reise weiter Richtung Norden. Es stand mal wieder ein wenig Fahreri an… wir fuhren zum Lake Coleridge und genossen dort die Sonne. Abends übernachteten wir auf eine Campingplatz nahe der Raikaia Gorge, die landschaftlich ebenfalls wieder sehr schön ist!

Dann machten wir uns am nächsten Tag auf in Richtung Arthurs Pass Nationalpark. Auf dem Weg dahin machten wir den Kura Tawhiti Access Track, der uns zu einer interessanten Limestone Rockformation brachte. Außerdem erkundeten wir einen Cave Stream, der ganz in der Nähe lag. Wir hatten wieder wundervolles Wetter!!

Im Arthurs Pass Nationalpark selbst wanderten wir den Devils Punchbowl Walking Track, der uns nach der ein oder anderen Stufe zu einer Aussichtplattform fuhrte. Von dort sahen wir einen tollen Wasserfall, dessen Wasser 100m in die Tiefe stürzt. An diesem Abend übernachteten wir self-contained am Lake Pearson. Am nächsten Morgen machten wir uns nochmal auf zum Arthurs Pass Village und erkundeten den Arthurs Pass Walking Track, der uns aber nicht so sehr beeindruckte. Dann gönnten wir uns noch einen “Pie” in einem netten Café und setzen uns anschließend ins Auto. Wir fuhren grob in Richtung Christchurch und übernachteten bei Leeston, self-contained, da wir beschlossen hatten am nächsten Tag einen Stadttag einzulegen. Wir fuhren also morgens nach Christchurch. Wir machten eine Stadtbummel und sahen uns die noch vorhandenen Schäden des letzten Erdbebens sowie das Denkmal an. Außerdem fanden wir auch noch relativ viel Straßenkunst sowie eine tolle Fotoausstellung! Dann fuhren wir nach Waiau und übernachteten dort auf einem niedlichen Campingplatz.

Am nächsten Tag machten wir uns ganz entspannt auf nach Kaikoura. Dort wanderten wir an der Kaikoura Peninsula und sahen erneut Seehunde! Wir übernachteten voller Vorfreude auf den kommenden Tag nördlich von Kaikoura, direkt am Strand von Hapuku. Und dann kam der nächste Tag und unser letztes großes Highlight, auf das wir schon so lange gewartet hatten, stand nun endlich an! Wir fuhren zum Whale Watching in Kaikoura! Auf einem Katamaran ähnlichem Schiff ging es raus aufs Meer. Nachdem ein Unterwassersignal gefunden wurde, hieß es warten… der Wal sollte bald auftauchen… und dann sahen wir ihn! Es war einfach unglaublich. Er lag einfach so da mit seinem Kopf und Rücken an der Wasseroberfläche und füllte vor uns seine Lungen wieder mit Sauerstoff. Nach gut 10 Minuten Luftholen gleitete der Wal dann ganz sanft mit dem Kopf und Rücken unter Wasser und seine Schwanzflosse erhob sich, nun zum ersten Mal sichtbar, aus dem Wasser. Dieser Anblick war einfach gigantisch und atemberaubend! Es war ein absolutes Highlight, dies konnte nun wirklich nichts mehr toppen. Dennoch sahen wir während unserer Tour noch weitere Tiere wie Albatrosse, Robben, Delphine und sogar einen Hai! An diesem Abend fielen wir sehr glücklich ins Bett, wir übernachteten in Rotherham self-contained.

Nun hatten wir noch grob drei Tage – was wollten wir also noch machen nach diesen ganzen Highlights?! Wir entschieden uns nach Hanmer Springs zu fahren. Dieser Ort erschien uns fast wie ein Luftkurort zuhause. Wir machten einen Waldspaziergang und erklommen den Conical Hill. Ansonsten ließen wir es ruhig angehen und genossen die freie Zeit. Wir übernachteten direkt vor Ort. Am nächsten Tag legten wir dann noch einen kleinen Wellnesstag ein und gingen in die Hanmer Springs Thermal Pools und Spa. Es handelte sich hierbei um Outdoor Pools, die jeweils verschiedene Temperaturen, Formen und Elemente beinhalteten. Nach dieser tollen Entspannung fuhren wir erneut nach Leeston um dort unsere letzte Nacht in unserem geliebten Camper zu verbringen. Am darauffolgenden Tag stand die Autoübergabe in Christchurch an, die einwandfrei klappte. Von dort wurden wir direkt zu unserem bereits im Vorwege gebuchten Hostel gefahren. Wir gönnten uns am diesem Tag noch einmal Sushi und aßen abends Chips mit Guacamole um unseren Urlaub noch einmal ausklingen zu lassen. Unser Hostel war in Gehweite, sodass wir am nächsten Morgen in der Frühe keinerlei Probleme hatten zum Flughafen zu kommen. Und dann auf einmal endete unser wundervoller Urlaub in Neuseeland, es waren unglaublich schöne sechs Wochen gewesen. Meine Freundin flog zurück nach Deutschland und ich flog nach Brisbane, Australien, und reiste von dort aus weiter…

Meine TOP 21 Highlights auf der Südinsel Neuseelands:

  • Marlborough Sound (Queen Charlotte Track)
  • Kajaking im Abel Tasman Nationalpark
  • Te Waikoropupū Springs
  • Nelson Lakes (Lake Rotoiti & Lake Rotoroa)
  • Pancake Rocks
  • Hokitika Gorge
  • Franz Josef Gletscher
  • Fox Glescher und Lake Matheson
  • Mt. Aspiring Nationalpark (Blue Pools!)
  • Lone Tree of Lake Wanaka
  • Isthmus Peak Wanderung
  • Queenstown
  • Milford Sound (Kajak & Bootstour)
  • Nugget Point
  • Moeraki Boulders
  • Lupien an der Ahuriri Bridge
  • Tasman Glacier (Viewpoint)
  • Mt. Cook (Hooker Valley Track, Lake Pukaki)
  • Lake Tekapo & Church of the Shepherd
  • Limestone Rockformation & Devils Punchbowl Waterfall (Arthurs Pass Nationalpark)
  • Whale Watching in Kaikoura

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