Meine Reise durch Australien – von Melbourne nach Darwin über Alice Springs in zwei Wochen

Von Melbourne aus machten wir uns auf den Weg in Richtung der Great Ocean Road, der bekannten und wunderschönen Küstenstraße im Süden Australiens. Diese ist rund 250km lang und verläuft zwischen Geelong und Warrnambool. Wir planten danach über den Grampians National Park in Richtung Outback zu fahren und dann in Darwin anzukommen.

Unsere genaue Reiseroute sah folgendermaßen aus: Melbourne – Geelong – Torquay – Bells Beach – Lorne (Teddy Lookout) – Apollo Bay – Great Otway National Park/ Maits Rest – Port Campbell National Park (Twelve Apostel, Loch Ard Gorge, The Arch, London Bridge, The Grotto) – Warrnambool – Grampians National Park (Grand Canyon, Reed Lookout, Boroka Lookout, McKenzie Falls) – Murray River – Loxton – Berri – Morgan – Burra – Melrose – Port Augusta – Cooba Pedy – Marla – Uluru/ Ayers Rock – Kata Tjuta/ Olgas – Kings Canyon – Watarranka National Park – West MacDonnel Ranges (Glen Helen Gorge, Ormiston Gorge, Ellery Creek Big Hole, Simpsons Gap) – Alice Springs – Devils Marvels – Tennant Creek – Mataranka (Bitter Springs, Thermal Pools) – Katherine (Hot Springs) – Robin Falls – Litchfield National Park (Magnetic Termite Mounts, Florence Falls, Burley Rockhole, Tolmer Falls, Wangi Falls) – Berry Spings – Darwin

Unser erster Halt war also Geelong,wo wir unsere Vorräte bei einem ALDI Supermarkt wieder auffüllten. Dann fuhren wir weiter nach Torquay, wo wir duschten und einen Blick auf den Strand hatten. Dann stoppten wir am weltweit bekanntes Surfstrand Bells Beach, wo gerade die letzten Vorbereitungen für den anstehenden Surf Cup getroffen wurden. Zwei Tribünen waren bereits aufgebaut. Wir machten uns auf den Weg nach Lorne, wo wir vom Teddy Lookout eine tolle Aussicht hatten. Wir fanden einen tollen Campspot in der Nähe und sahen am nächsten Morgen den Sonnenaufgang direkt über dem Meer. Dann machten wir uns auf die Weiterfahrt, allerdings kamen wir nicht weit. Wir entdeckten einen Koala direkt in den Bäumen an der Straße! Da mussten wir natürlich anhalten – sie sind einfach so niedlich!

Unser Weg führte uns weiter immer entlang der Küste bis zur Apollo Bay, wo wir kurz Halt machten. Dann änderte sich die Gegend, wir waren auf einmal vom Regenwald des Otway National Park umgeben. Bei Maits Rest machten wir einen kleinen Spaziergang um den Regenwald zu erkunden. Anschließend setzen wir uns wieder ins Auto und fuhren bis wir den Port Campbell National Park mit all seinen Attraktionen erreichten. Er zeichnet sich durch die Felsskulpturen aus, die von Wellen umspült und geformt werden. Sie bilden ein wundervolles Bild zusammen bin der Steilküste. Besonders populär sind die Twelve Apostel, die wir als erstes erreichten. Natürlich machten wir das ein oder andere Foto!

Es war ein sonniger und warmer Tag, sodass wir zur nächsten Attraktion, der Loch Ard Gorge, weiter fuhren. Hier befindet sich ein Traumstrand inmitten von Steilklippen. Es ist einer wundervoller Ort, wo wir es sehr gerne schwammen. Nach einer wundervollen Abkühlung folgten wir weiter der Küste und sahen noch weitere Sandsteinfelsformationen wie „The Arch“, „London Bridge“ und „The Grotto“, die alle sehr schön anzusehen sind. Ja, und dann erreichten wir auch schon Warrnambool und somit das Ende der wunderschönen Great Ocean Road. Gleichzeitig neigte sich auch der Tag zuneige. Wir fuhren noch ein bisschen und suchten uns dann ein Plätzchen zum übernachten.

Am nächsten Morgen erreichten wir den Grampians National Park, der sich durch seine schroffen Bergketten auszeichnet. Zuvor stoppten wir noch kurz am Visitor Centre in Dunkeld. Dann fuhren wir über Halls Gap zu unserem geplanten Hike, dem Grand Canyon Loop Walk. Es handelt sich um eine kleine, aber schöne Wanderung inmitten eines Canyons. Dann fuhren wir weiter in Richtung verschiedener Aussichtsplattformen. Auf unserem Weg dahin entdeckten wir wieder eines meiner Lieblingstiere, das ich schon in Tasmanien gesehen hatte – den Echidna. Leider ist dieser immer etwas zu schnell für ein Foto.

Später hatten wir eine gute Aussicht vom Reed Lookout und vom Boroka Lookout, wo wir eine kleine Mittagspause einlegten. Dann fuhren wir weiter zu einem der schönsten Wasserfälle Victorias, den McKenzie Falls. Man gelangt zur Basis der Wasserfälle nur über wenige Stufen, die teilweise etwas steil sind. Der Abstieg lohnt sich jedoch alle Mal, da die Wasserfälle sehr beeindruckend sind! Leider ist schwimmen dort jedoch nicht erlaubt…

Nach einem spannenden Tag im Grampains National Park fuhren wir noch ein wenig weiter und fanden einen Ort für die Nacht. Am nächsten Morgen überquerten wir bei Bordertown, wo wir übrigens zum ersten Mal weiße Kängurus sahen, die Grenze zu South Australia. Von nun an stand uns viel Fahrerei bevor, da unser nächstes großes Ziel das Outback war.

Wir stoppten an diesem Tag am Murray River, dem längsten Fluss Australiens, und konnten während unserer Mittagsmahlzeit einige Boote beobachten. Dann machten wir wieder Kilometer. Wir fuhren durch Loxton, Berri, Morgan, Burra und Melrose. Wir kamen dem Outback immer näher… An dem Abend sah ich bereits mein erstes Emu!

Dann erreichten wir Port Augusta und füllten unsere Vorräte noch einmal auf. Wir kauften zusätzliche 10l Wasser als Reserve ein, sodass wir uns insgesamt mit mehr als 25l Wasser auf den Weg machten. Als wir Port Augusta verließen, sahen wir ein Straßenschild, welches die nächsten Orte ankündigte. Darauf war unter Anderem Coober Pedy mit mehr als 500km und Alice Springs mit mehr als 1200km Entfernung ausgeschildert. Jetzt hieß es also fahren, fahren, fahren,…

Schon nach wenigen Kilometern konnte auch ich erkennen, dass wir jetzt in der Wüste sind. Meilenweit ist nichts anderes zu sehen als ein paar Büsche und roter Sand. Direkt nach Port Augusta sieht man noch einige Felsformationen in der Ferne, aber das war es dann auch. Da sind dann ein paar Salzseen, an denen wir später vorbei kamen, ein richtiges Highlight! Wir machten gelegentlich Halt, um uns entweder mit dem Fahren abzuwechseln oder um eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken. Alle paar fünfzig oder hundert Kilometer befindet eine Haltebucht. Wenn man Glück hat, hat diese ein kleines Carport, welches ein wenig Schatten findet. Dann befindet sich dort meist ein Wassertank, dessen Wasserqualität meist nicht zum Trinken ausreicht. Manchmal ist der Tank sogar leer. Es war insgesamt ziemlich heiß, sodass man es sogar vorzieht bei Klimaanlage weiter zu fahren. Dann verbrachten wir unsere erste Nacht im Outback – es wurde sogar erstaunlich frisch in der Nacht. Es war ein tolles Erlebnis zu mitten im Nichts zu sein.. und schon allein mit diesem Moment ging ein Traum für mich in Erfüllung!

Am nächsten Morgen standen wir früh auf und setzen uns natürlich wieder in Auto. Besonders morgens und abends sieht man viele Tiere im Outback. An diesem Morgen sahen wir viele Kängurus, aber auch riesige Adler und erneut Emus! Das war ein perfekter Start in den Tag! Dann erreichten wir die Wüstenstadt Coober Pedy, in der immer noch viel Bergbau aufgrund von Opal betrieben wird. Dies ist wirklich kein Ort, wo ich gerne leben würde… es ist einfach nur heiß und trocken, aber es gibt ein Outdoor Autokino und eine besonders schöne Kirche, die sich unter der Erde befindet und daher angenehm kühl ist. Wir füllten hier nochmal unser Trinkwasser auf und machten uns wieder auf die Reise. An diesem Tag fuhren wir einfach. Wir passierten Marla und erreichten am späten Abend noch Erlunda und somit die Abbiegung vom Stuart Highway auf den Lasseter Highway in Richtung Uluru/ Ayers Rock.

Am nächsten Morgen erreichten wir eine Haltebucht mit Blick auf den Mt. Connor (350m), der häufig mit dem Uluru/ Ayers Rock verwechselt wird. Dort machten wir uns Frühstück und genossen die Aussicht. Sobald die Sonne aufging, stiegen die Temperaturen ziemlich schnell. Für die kommenden Tage waren 36-39 Grad hervorgesagt. Dann erreichten wir den Uluru – Kata Tjuta National Park. Wir kauften uns einen National Parks Pass, der für die kommenden drei Tage gültig war und machten uns sofort auf Entdeckungstour. Nun konnte man den Uluru/ Ayers Rock endlich sehen! Es ist schon ein faszinierender Anblick und ein unbeschreibliches Gefühl, wenn nach so vielen Kilometern Wüste auf einmal der magische rote Fels, das Wahrzeichen Australien, auftaucht.

Wir entschieden uns, den Ayers Rock Base Walk, eine 10km lange Umrundung des Uluru/ Ayers Rocks, zu machen. Wir starteten die Wanderung auf der Schattenseite um der Sonne solange wie möglich zu entgehen. Hier wuchsen sogar einige kleine Bäume und es befindet sich nah am Fels auch eine kleine Wasserstelle, die noch nicht ausgetrocknet war. An einigen Stellen sahen wir auch Wandmalereien der Aboriginies. Bei der Umrundung sieht man, dass der Fels verschiedene Felsspalten und Höhlen bietet. Leider sind nicht alle frei zugänglich, da sie immer noch heilige Orte der Aboriginies sind. Auch das Fotografieren ist hier an speziell gekennzeichneten Stellen nicht erlaubt.

Mittlerweile war es richtig heiß und wir waren froh, als wir die Umrundung geschafft hatten. Allerdings mussten wir dann feststellen, dass der Ayers Rock Climb nun geöffnet war. Wir wussten, dass der Ayers Rock Climb die meiste Zeit des Jahres aufgrund von starkem Wind oder zu heißen Temperaturen geschlossen ist. Dieser schließt beispielsweise bei Temperaturen über 36 Grad. Wir hatten jedoch Glück, dass die Vorhersage für diesen Tag „nur“ 36 Grad war und der Climb somit geöffnet war. Insgesamt ist der Ayers Rock Climb sehr umstritten, da der Uluru eine heilige Stätte der Aboriginies ist. In ihrem Glauben wird der Uluru nur von den Mala ancestors (Vorfahren) bestiegen und ist allein diesen vorbehalten. Im November 2017 wurde daher entschieden, dass der Ayers Rock Climb am 26.10.2019 für immer geschlossen wird. Bevor ich an diesem Ort ankam, hatte ich mir fest vorgenommen den Ayers Rock zu besteigen – es war immer ein Traum von mir! Nun wurde ich allerdings mit diesem heiligen Ort der Aboriginies und der Kampagne „Please don‘t climb Uluru“ konfrontiert. Dies brachte mich in einen ziemlichen Zwiespalt. Zudem konnte ich meine Füße bereits aufgrund der 10km Wanderung spüren und der Climb war deutlich steiler, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Es gab nur eine Kette zum Festhalten bzw. als Sicherung und ich wusste, dass bei diesem Climb schon mehrere Menschen gestorben waren (meist jedoch aufgrund eines Herzinfarktes). So, da war ich also nun… Es war eine schwierige Entscheidung! Letztendlich betete ich und entschied mich zu klettern, da mir diese Möglichkeit wohl nur einmal in meinem Leben gegeben werden würde („entweder heute oder nie“, da die Temperaturen in den folgenden Tagen ansteigen sollten). Dieser Climb verlangte mir so einiges ab. Es war mittlerweile kurz nach Mittagszeit, die heißeste Zeit des Tages, und die Sonne brannte. Ich musste mich beim Klettern sehr konzentrieren und über meine Grenzen gehen – Höhenangst ist hier definitiv nicht hilfreich! Dennoch meisterte ich das steile Stück mit Hilfe meines Freundes und konnte von dort schließlich die Aussicht genießen. Aufgrund der ansteigenden Hitze und meiner schwindenden Kräfte entschied ich mich dann aber bald wieder für den Abstieg. Man muss sagen, dass ich nicht bis zum Ende auf den Ayers Rock gewandert bin, aber bereits nach dem steilen Stück die meisten Höhenmeter zurück gelegt und eine tolle Aussicht hatte. Nach unserem Climb waren wir beide ziemlich geschafft. Wir sahen abends noch den Sonnenuntergang von der Uluru Sunset Viewing Area und fuhren dann zu unserem Campspot. In dieser Nacht holte mich leider mein erster (und bisher einziger) Sonnenstich ein. Vielleicht war das die Strafe für den Climb, den es dennoch wert war! Ich bin froh, dass ich mir einen weiteren Traum erfüllt habe!!

Den nächsten Morgen ließen wir etwas entspannter angehen. Es sollte an diesem Tag ziemlich heiß werden… Es wurden 39 Grad. Wir versuchten uns von dem vorherigen Tag zu erholen, besuchten das kulturelle Zentrum im Nationalpark und hielten uns die meiste Zeit im Schatten auf, der leider sehr rar war. Abends sahen wir den Sonnenuntergang mit einem tollen Blick auf den Uluru/ Ayers Rock und die Kata Tjuta/ Olgas. Am darauf folgenden Tag standen wir morgens früh auf um die Sonnenaufgang von der Viewing Area bei den Olgas zu sehen. Von dort hatten wir erneut einen tollen Blick auf beide Attraktionen. Nach dem Frühstück erkundeten wir dann die Olgas. Wir machten den Valley of the Winds Walk morgens, da wir wussten er würde aufgrund der erneut angesagten 39 Grad gegen 11 Uhr schließen. Wir hatten eine fantastische Aussicht! Wir machten noch eine weitere kleine Wanderung und dann kehrten wir nach Yulara zurück, um unsere Vorräte und vor allem Wasser aufzufüllen. Da die Temperaturen draußen mittlerweile die 39 Grad erreicht hatten, entschieden wir uns nach drei wunderschönen Tagen im Uluru – Kata Tjuta Nationalpark diesen zu verlassen und in Richtung Kings Canyon aufzubrechen (Autofahren = Klimaanlage).

Der Kings Canyon wird auch oft als der australische Grand Canyon bezeichnet, aber er ist vermutlich nicht wirklich vergleichbar. Wir kamen dort am nächsten Morgen in der Frühe an und machten uns gleich nach dem Frühstück auf die Wanderung. Der Anstieg war etwas steil, aber danach wurde es besser. Wir machten den rund 6km langen Kings Canyon Serpentine Walk (Loop Walk) mit einem Abstecher in den Garden of Eden, den grünen und blühenden Boden der Schlucht. Es war eine aufregende und wunderschöne Wanderung. Der Weg führte teilweise direkt am Rand des Canyon entlang, sodass wir wundervolle Ausblicke hatten! Insgesamt hatte es sich wieder gelohnt früh aufzustehen, da die Temperaturen wieder anstiegen. Nachdem wir uns regeneriert hatten, machten wir uns auf die Weiterfahrt. Leider endete hier die geteerte Straße und wir mussten nun 150km mit einer wirklich schlechten Straße Vorlieb nehmen. Dies kostete uns viel Zeit und ein wenig Nerven. Unterwegs sahen wir „nur“ Wildpferde und leider keine Kamele (trotz Achtung Kamel-Schildern). Gegen Abend kamen wir dann endlich in die Nähe der West MacDonnell Ranges und waren wieder auf einer geteerten Straße. Wir erreichten eine Aussichtsplattform mit einem hervorragenden Blick auf Gosse Bluff. Dabei handelt es sich um einen Meteor Krater, der vermutlich vor mehr als 140 Millionen Jahren dort durch einen auf die Erde stürzenden Kometen verursacht wurde. Der Krater ist grob 20 km lang und 5km tief.

Am den folgenden zwei Tagen (über Ostern) erkundeten wir die West MacDonnel Ranges, eine landschaftlich sehr beeindruckende Bergkette mit vielen Schluchten. Als Erstes erkundeten wir die Glen Helen Gorge, dann fuhren wir weiter zur Ormiston Gorge. In beiden Schluchten befinden sich Wasserlöcher, welche sich hervorragend zum schwimmen eignen! An der Ormiston Gorge ist es besonders schön, da man dort einen kleinen Sandstrand gefüllt und im Schatten der Felsen entspannen kann. Dort blieben wir erstmal ein bisschen. Später erkundeten wir noch das Ellery Creek Big Hole, ein weiteres Wasserloch in mitten einer Schlucht, wo wir uns erneut erfrischten. Am nächsten Tag sahen wir uns noch Simpsons Gap an und fuhren dann nach Alice Springs.

In Alice Springs hielten wir nur kurz um unsere Vorräte sowie unseren Tank wieder einmal aufzufüllen. Hier nahm ich zum ersten Mal die Aboriginies als einen großen Teil der Bevölkerung wahr. Nach einem kurzen Stopp in Alice Springs machten wir uns also wieder auf die Reise. Von nun an warteten wieder tausende Kilometer auf uns…

Gegen Abend, nach mehreren Kilometern nichts, tauchten dann auf einmal direkt am Stuart Highway die beliebten Felsformationen Devils Marbles vor uns auf. Wir machten dort einen Spaziergang, aßen Abendbrot und sahen den Sonnenuntergang. Dann fuhren wir noch bis Tennant Creek.

Am nächsten Tag erreichten wir nach wieder einigen Stunden Autofahrt endlich Mataranka. Dort gingen wir in den Bitter Springs und Mataranka Thermal Pools schwimmen! Dies sind natürliche über 30 Grad heiße Thermalquellen, die glasklar aus dem Boden entspringen und für ein ganz besonderes Outdoor-Badeerlebnis sorgen! Wir entschieden uns eine Nacht hier zu bleiben.

Nach mehreren Kilometern Fahrt erreichten wir dann Katherine, die nächste größere Stadt nach Alice Springs. Ich muss sagen, dass ich diese Stadt nicht wirklich mochte, auch wenn wir hier wieder in heißen Quellen, den Katherine Hot Springs, schwammen. Daher machten wir uns einen Tag später auf den Weg zu den Robin Falls – endlich wieder Wasserfälle! Inzwischen hatte sich die Landschaft wieder deutlich verändert. Wir waren nun nicht mehr in der endlosen Landschaft des Outbacks sondern gelangten immer näher an die Tropenstadt Darwin. Da es mittlerweile April war und wir uns somit am Übergang von der Regenzeit zur Trockenzeit befanden, war es überall wunderschön grün! Leider hieß es ab jetzt aber auch wieder: „Vorsicht Krokodile“!

Am nächsten Tag erreichten wir den wunderschönen Litchfield National Park. Begrüßt wurden wir dort von riesigen Termitenhügeln, die dort überall zu sehen und sehr beeindruckend sind. Unser erster Stopp waren die Florence Falls, wunderschöne Wasserfälle, an denen das Schwimmen ohne Gefahr von Krokodilen möglich war! Wir genossen es sehr und blieben hier ein bisschen länger. Nach einer ausgiebigen Mittagpause, gingen wir an der nächsten Attraktion, dem Buley Rockhole, erneut schwimmen. Dann zog wie in der Regenzeit so üblich ein Sturm/ Gewitter auf. Wir hatten allerdings noch ausreichend Zeit die ebenfalls wunderschönen Tolmer Falls und Wangi Falls zu erkunden. Die Wangi Falls waren aufgrund von Gefahr durch Krokodile sowieso noch zum baden gesperrt. Daher guckten wir uns beide Wasserfälle an und setzen uns dann wieder ins Auto. Zeitgleich begann es zu regnen, zum Glück nur ein kleinen bisschen.

Dann war mein Geburtstag! Wir kamen an den Berry Springs entlang, die leider ebenfalls aufgrund von Krokodilen noch zum Schwimmen gesperrt waren. Trotzdem waren sie sehr schön anzusehen. Nach ein bisschen Fahrerei erreichten wir dann unser Ziel – die Tropenstadt Darwin! Wir hatten Glück, dass im Stadtzentrum gerade die Boutique Markets stattfanden. Wir fanden verschiedene Essensstände und gönnten uns zur Feier des Tages ein Pad Thai sowie einen fruchtigen Smoothie. Dann ließen wir den Abend mit einem Bier/ einem Cocktail ausklingen. In den kommenden Tagen und Wochen erkundeten wir Darwin, mehr dazu im nächsten Post.

Meine TOP 10 Highlights auf der Strecke Melbourne – Alice Springs – Darwin:

  • Great Ocean Road
  • Grampians National Park
  • Uluru – Kata Tjuta National Park
  • Kings Canyon
  • West MacDonnel Ranges
  • Mataranka (Thermal Pool, Bitter Springs)
  • Katherine Hot Springs
  • Litchfield National Park
  • Berry Springs
  • Darwin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.